Die Herrschaft der (mittel-)alten weißen Frauen

Im politischen, medialen und kulturellen Establishment ist es Konsens: Die (alten) weißen Männer haben die Macht und unter­drücken all jene, die nicht weiß und männlich sind. Aus diesem Grund hätten z. B. Frauen kaum eine Chance auf Erfolg. Dabei wäre es ja bekannt, dass Frauen den Männern ebenbürtig, und eigentlich doch überlegen wären. Deshalb hätten die bösen alten weißen Männer Angst um ihre ungerechtfertigten Privilegien. Über alle verfügbaren Kanäle wird diese Botschaft den Deutschen in die Köpfe gehämmert. Privatsender unterscheiden sich dabei in keiner Weise vom zwangsfinanzierten Staatsfernsehen.

Nun stellt sich allerdings die Frage, wie eine solche Botschaft derart inflationär verbreitet werden kann, wenn doch die alten weißen Männer alles kontrollieren? Ist das mediale Dauerfeuer nicht eher ein Indiz dafür, dass schon längst die (mittel-)alten weißen Frauen die Herrschaft angetreten haben? – Ja, selbstverständlich.

„Eine kluge Frau hat Millionen Feinde – alle dummen Männer.“ Soweit Marie von Ebner-Eschenbach. Diese Aussage ist wahr, aber unvollständig. Es kommen nämlich noch die dummen und die mittelmäßigen Frauen dazu. Eine kluge, kompetente Frau setzt sich durch, auch gegen Widerstände. Eine mittelmäßige und deshalb erfolglose Frau schafft das nicht und sucht dann die Schuld bei anderen. (Das tun erfolglose Männer auch, aber die werden in dem Fall eher belächelt. – Zu Recht.) Das Beispiel der klugen, erfolgreichen Frau, die es aus eigener Kraft geschafft hat, ist für die dumme bzw. mittelmäßige Frau ein Albtraum. Denn wenn nicht die patriarchalischen Strukturen (sprich: die weißen alten Männer) an ihrem Versagen schuld sind, wäre die Forderung nach Quoten absolut ungerechtfertigt …

Für eine intelligente Frau mit Selbstachtung muss dagegen die Existenz von Quoten unerträglich sein. Vor allem, wenn sie sehen muss, was dabei herauskommt und womit sie in einen Topf geworfen wird.

Die Machtübernahme durch die weißen (mittel-)alten Frauen hat das Land in allen Bereichen verändert. Natürlich betrifft das auch die Medien: Seit dem Einzug der (mittel-)alten weißen Frauen in die Chefredaktionsbüros, erscheinen mitunter Artikel, deren Relevanz fragwürdig erscheint. So konnte der Leser einer ehemals konservativen Zeitung erfahren, wie sexy Frauen über 50 wären. Als dann einige Wochen später ein Prominenter äußerte, dass er 25jährige Damen den 50jährigen vorziehe, wurde er zum medialen Abschuss freigegeben. Nachdem sich die (mittel-)alten weißen Frauen auf Kosten der Allgemeinheit Einfluss und Quoten in Wirtschaft, Politik etc. beschafft haben, muss wohl die nächste Form der Diskriminierung beseitigt werden. Ein Blogger merkte dazu an: „Es wird als Frechheit der Männer hingestellt, nicht in ihrer Altersgruppe zu vögeln, sondern sich was Hübsches zu suchen. Quasi die Forderung, dass in den Betten Altersquoten eingeführt werden, dass man Männern Vorschriften machen soll, wen sie vögeln dürfen und müssen. […] Ich hatte mal beschrieben, dass der Feminismus das Ziel hat, im Rollenmodell Mann-ernährt-Ehefrau den Mann durch den Staat zu ersetzen, indem ein Anspruch konstruiert wird, nach dem die Gesellschaft Frauen auch leistungslos Stellungen mit lebenslanger Versorgung zu verschaffen hat. Das scheint in eine zweite Phase rumzuschwappen, denn anscheinend will man nun auch, dass die Gesellschaft Frauen einen passenden ‚Lebensabschnittsbegleiter’ zu stellen hat, egal wie biestig sie sich aufführen. Wieder mal so ein Versorgungsanspruch gegen die Gesellschaft.“

Das mag eine Erklärung für die Förderung der massenhaften illegalen Einwanderung von über einer Million jungen Männern seit 2015 sein. Im Fernsehen sieht man gelegentlich schauderhafte (mittel-)alte weiße Frauen, die mit erheblich jüngeren „Flüchtlingen“ liiert sind. (Die betreffenden Herren wirken dabei nicht sehr glücklich.) Die Migranten sind gleichfalls ein Werkzeug, mit dem der Stolz des weißen Mannes gebrochen werden soll, und ein Mittel zur Auflösung des deutschen Volkes. Deshalb werden auch junge Mädchen (mitunter im Rahmen des Unterrichts, der Gemeinde- oder Vereins­arbeit) den Migranten regelrecht zugeführt. Angriffe auf Leben, Gesundheit und sexuelle Selbstbestimmung der Mädchen gelten allenfalls als Kollateralschäden.

Denn der Kampf gegen den alten (und auch jungen) weißen Mann wie auch gegen das eigene Volk scheint oberstes Staatsziel zu sein. An verschiedenen Stellen wird das auch offen ausgesprochen. So wird in einem taz-Artikel nicht nur aus Gründen des „Klimaschutzes“ ein Tempolimit auf deutschen Autobahnen gefordert. Ein solches wäre gleichfalls ein Mittel „zur Überwindung gewisser Männlichkeitsbilder und der deutschnationalen Identität.“

Gerade der zweite Punkt ist der (in diesem Fall jungen) weißen Frau offenbar wichtig: „Der großartigste Nebeneffekt von 130 km/h liegt jedoch ein wenig unscheinbar auf dem Seitenstreifen der Debatte: Das Tempolimit ist im Wesentlichen antideutsch. Denn mit seiner Durchsetzung würde ein wesentlicher Teil deutsch-nationaler Identität sterben.“

Es ist die Hoffnung der Autorin, „dass erst die Narrenfreiheit der Autobahnraser*innen dran glauben muss, und dann die ganze absurde Vorstellung einer kulturell und ethnisch homogenen Gemeinschaft. Eine der größten und zugleich problematischsten Erfindungen bleibt nämlich die Nation.“

Die wäre nämlich, wie die Autorin in bester (oder vielmehr schlechtester) postmoderner Tradition ausführt, nur „konstruiert“. Dass allerdings zum Zweck der Dekonstruktion der Nation die Einführung eines Tempolimits nicht gerade das wirksamste Mittel ist, dämmert der Autorin schon irgendwie, aber „an irgendeiner Säule der sogenannten deutschen Leitkultur muss man auf dem Weg zur postnationalen Gesellschaft ja zu sägen anfangen.“

Es wird nicht nur die Geschwindigkeitsbegrenzung gefordert. Auch die Existenz von Autos wird bekämpft, weil sie ein Symbol der Männlichkeit sind. Unzählige Arbeitsplätze werden gefährdet, im absurden Kampf gegen den weißen alten Mann und das deutsche Volk.

Die Folgen für das Land, das Volk, die Wirtschaft, unsere Kinder und die ihnen folgenden künftigen Generationen sind gravierend.

Vor dem Scherbenhaufen ihrer Politik empfinden die weißen (mittel-)alten Frauen nicht eine Spur Reue. Ihre einzige Sorge ist, dass die weißen Männer wieder das Ruder übernehmen könnten. Das gilt es unter allen Umständen zu verhindern, z. B. durch eine verbindliche Frauenquote in den Parlamenten. Um ganz sicherzugehen, werden sie sich auch bald für eine Migrantenquote einsetzen. Denn die Wahrscheinlichkeit ist groß, dass die Männer wieder übernehmen. Entweder die einen oder die anderen. In ihrem fanatischen Hass auf die weißen Männer haben sich die (mittel-)alten weißen Frauen für die anderen entschieden.

 

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